Website-Check · Ratgeber

Was eine gute Website ausmacht.

Vier Dinge entscheiden, ob aus Besuchern Anfragen werden: Tempo, Auffindbarkeit, Barrierefreiheit und Mobil. Hier erfährst du, worauf es bei jedem ankommt und wie du es prüfst.

von Sascha Braun & Sebastian Haggenmiller · Zuletzt geprüft am

Was macht eine gute Website aus?

Eine gute Website lädt schnell, ist bei Google auffindbar, funktioniert auf jedem Gerät und ist für alle bedienbar. Diese vier Dinge greifen ineinander: Sie entscheiden, ob Besucher bleiben, dich finden und am Ende anfragen. Unser kostenloser Check bewertet alle vier auf einmal.

Tempo: schnell laden

Wie schnell deine Seite lädt, entscheidet mit, ob Besucher bleiben oder abspringen, und wie Google dich bewertet. Gemessen wird das über die Core Web Vitals: LCP, INP und CLS.

  • Bilder modern ausliefern: WebP/AVIF statt PNG, richtige Größen, Lazy-Loading. Meist der größte Hebel.
  • Server-Antwortzeit senken: schnelles Hosting und Caching, Ziel: erste Antwort unter 200 ms.
  • Render-Blocking auflösen: kritisches CSS inline, JavaScript aufschieben.
53 %der mobilen Besucher verlassen eine Seite, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt.Quelle: Google / SOASTA-Studie, 2016

Auffindbarkeit: bei Google gefunden werden

Damit Kunden dich finden, muss Google verstehen, worum es auf deiner Seite geht: technisch (saubere Struktur, Meta-Angaben, Ladezeit) und inhaltlich (klare Texte, echte Antworten auf echte Fragen).

  • Sprechende Titel & Beschreibungen: pro Seite einzigartig, sagen worum es geht.
  • Saubere Überschriften-Struktur: eine H1, logische H2/H3, statt Design-Text.
  • Echte Inhalte: Fragen deiner Kunden beantworten, kein Keyword-Stuffing (schadet sogar).

Barrierefreiheit: für alle bedienbar

Eine gute Website funktioniert auch mit Tastatur, Screenreader oder bei schwachem Kontrast. Für viele Anbieter ist das seit 2025 zusätzlich gesetzlich gefordert (BFSG), und es hilft schlicht mehr Menschen weiter.

  • Ausreichend Kontrast: Text muss lesbar bleiben, auch bei hellem Umgebungslicht.
  • Alt-Texte & Tastatur-Bedienung: Bilder beschriften, alles ohne Maus erreichbar.
  • Klare Sprache: kurze Sätze, verständliche Begriffe, gute Struktur.

Mobil: auf dem Smartphone funktionieren

Über die Hälfte der Besucher kommt vom Smartphone. Dort muss die Seite genauso funktionieren wie am Desktop: lesbar, tippbar, schnell. Google bewertet ohnehin die mobile Version zuerst.

  • Responsives Layout: ein Aufbau, der sich der Bildschirmbreite anpasst.
  • Große Tap-Ziele: Buttons und Links, die man mit dem Daumen trifft.
  • Keine Winz-Schrift: Body ab 16 px, kein horizontales Scrollen.

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